Weiter an der Küste Richtung Südwesten

In den nächsten Tagen wurde das Wetter nicht wirklich besser, so erlebten wir die Städte und Landschaften der Südostküste nicht von ihrer besten Seite…

Es ging durch Bega, der Käsehauptstadt der Gegend, wo wir uns im KFC stärkten. Kurz vor der Grenze nach Victoria schliefen wir in einem kleinen Waldstück, nahe der Straße. Inzwischen haben wir auch herausgefunden wie wir die GPS-Koordinaten aus dem “Camps Australia Wide” direkt im Navi eingeben – was die Suche nach der Reststelle deutlich vereinfacht…

Die Straßen sind immer noch überflutet – aber für den Landy kein Hindernis:

Weiter ging es bis Lake Entrance, der Hauptstadt des East Gipps Land. Wirklich viel gibt es hier nicht, man kann aber über eine Brücke auf eine vorgelagerte Insel laufen und die Stadt auf der anderen Seite beobachten.

Bei einem kleinen Bushwalk machten wir uns zum ersten mal mit dem australischen Unterholz vertraut – es war zwar nass und rutschig, doch konnte man kleine Vögel und seltsame Pilze entdecken. Wenigstens mal runter von der Straße und raus aus der Zivilisation.

In Sale übernachteten wir das erste mal auf einem richtigen Campingplatz mit Dusche und Strom. Diesen nutzte ich gleich um die Haare kurz zu scheren. So eine Kurzhaarfrisur ist deutlich leichter zu pflegen und auch angenehmer bei großer Hitze zu tragen ist.

Alles in allem war der Weg bis jetzt recht ereignislos, was sicher am schlechten Wetter lag. Oder wir waren noch nicht im Reise-Modus…

Nächster Teil: Auf dem Weg nach Melbourne

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