Essen

Gerade wenn man wieder tagelang nur Fertiggerichte oder Pasta gegessen hat, braucht man mal wieder Abwechslung – etwa frittiertes. Dazu kann man einfach Rapsöl (“Canola Oil”) auf dem Campingkocher in einem Topf heiß machen – fertig. Im Supermarkt findet man allerhand frittierbares. Besonders lecker sind die vorpanierten Hühnerfiletstreifen. Oder man schneidet frische Kartoffeln in Streifen und schon hat man Pommes. Das abgekühlte Öl kann man danach einfach in einem verschließbaren Gefäß aufbewahren (z.B. in einem Obstsalatglas).

Sehr lecker sind auch die Knoblauchbrote in Toastform, die man einfach in der Pfanne zubereiten kann.

Angeln


Eher unkonventionell, aber umso erfüllender ist es sich sein Essen zu Angeln. Überall in Australien kann man sog. “Handlines” kaufen. Dazu braucht man noch Haken, Sinker und Köder die es in jedem Supermarkt gibt. Eine Angel-Lizenz braucht man nicht – man kann direkt loslegen.

Die Haken sind extrem spitz (“chemisch geschärft”) und daher mit größter Vorsicht Handzuhaben.  Eine schnelle, unbedachte Bewegung kann schon zu schweren Verletzungen führen.

Sinker sind im Grunde nur Gewichte die den Haken auf eine gewisse Tiefe bringen. Je mehr Gewichte desto tiefer sinkt der Haken. Dies ist wichtig, da Fische unterschiedliche Verhaltensweisen und Lebensräume haben.

Als Köder eignet sich fast alles was aus dem Meer kommt: Tintenfisch (“Squid”), Garnelen (“Shrimp”) oder andere Fische. Ich selbst habe immer mit Tintenfisch geangelt, da das Handling relativ leicht ist. Man sollte auf jeden Fall ein scharfes Messer dabeihaben um den Köder zu zerteilen.

Tipps

Da auch ich vor meinen Australienreisen noch nie eine Angel in der Hand hatte, hier einige Tipps für Anfänger:

– Man sollte immer einen Finger an der Schnur haben und zu merken wenn der Fisch am Köder knabbert. Tut er dies, spürt man es deutlich an der Leine. Jetzt sollte man sich nicht darauf verlassen das der Haken schon “irgendwie” hängenbleibt, sondern immer dann ruckartig an der Leine reißen wenn der Fisch knabbert. So sind die Chancen gut den Fisch mit dem Haken aufzuspießen.

– Ist der Fisch essbar oder nicht? Als Faustregel gilt: Ist er schön silbrig und “fischartig”, ist er genießbar. Sieht er aus wie ein Wesen aus einer anderen Welt, unförmig mit seltsamen Auswüchsen sollte man vom Verzehr absehen. Dabei handelt es sich um “Rockfish” aller Art, die zwischen den Felsen leben. Einheimische Angler nennen sie “Shitfish“. Also Haken entfernen und zurückwerfen. Beim Entfernen des Hakens sollte man vorsichtig vorgehen, da Fische teilweise über Giftstacheln verfügen und auf dem trockenen gerne um sich schlagen. Einheimische sind weniger zimperlich: Sie schlagen den Fisch erst tot, entfernen dann in aller Ruhe den Haken und werfen ihn zurück…

– Ab und zu sollten man die Leine einholen, um zu prüfen ob der Köder noch da ist, oder weggeknabbert wurde.

– Nach dem Fang, kann man in einem nahen Restaurant nett nachfragen ob sie den Fisch filetieren können. Im Normalfall ist dies kein Problem und man bekommt manchmal noch eine Tüte mit Eis zum Transport dazu.

Zubehör


Oft wird man beim Essen und dessen Zubereitung von unzähligen Fliegen genervt. Aber auch dafür gibt es eine praktische Lösung in Form von Fliegenhauben, die das Essen einfach Abdecken und die Plagegeister fernhalten. Eigentlich unverzichtbar…



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Eines der wichtigsten Reiseutensilien: Bier öffnen, Wein entkorken, Angelköder zerteilen, Essen schneiden, Splitter aus der Haut entfernen,...