Geschichte

Entdeckung


Das heutige Australien war die letzte Landmasse die von den Europäern entdeckt wurde. Den ersten gesicherten Kontakt mit dem australischen Kontinent hatten niederländische Seefahrer als sie 1606 am Cape York an Land gingen. Dirk Hartog – auch Holländer – ging 13 Jahre später an der Westküste an Land. Wenig beeindruckt ob der kargen, unwirtlichen Landschaft maß er der Entdeckung keine große Bedeutung zu. Zwar entschlossen sich die Niederlande zu einer gezielten Expedition (1642) – diese verfehlte den Kontinent jedoch komplett und entdeckte Tasmanien. Weitere holländische Interressensbekundungen an der damaligen “Terra Australis” blieben aus…

Kolonisierung


Nachdem der berühme Seefahrer und Entdecker James Cook das Land im April 1770 für die britische Krone in Besitz genommen hatte, wurde 18 Jahre später am 26. Januar 1788 (der heutige Nationalfeiertag “Australia Day”) die erste Kolonie gegründet – Sydney, benannt nach dem damaligen Innenminister. 11 Schiffe ließen 1500 Menschen in eine ungewisse Zukunft blicken. Die britische Regierung nutze sie um Sträflinge aus den überfüllten Gefängnissen Britanniens umzusiedeln. Anfangs war das Leben hart und entbehrungsreich: Sträflinge konnten schon für die kleinsten Vergehen wie Diebstahl gehängt werden und um zu Überleben musste Handel mit Ureinwohnern betrieben werden. Mit diesen kam im Laufe der Zeit zu erbitterten Auseinandersetzungen um Land- und Nahrungsressourcen.

Nach und nach kamen weitere Kolonien hinzu: Brisbane (1825), Perth (1829), Melbourne (1835) sowie Adelaide(1835). Letztere wurde von einer britischen Firma gegründet und war stolz darauf keine Strafkolonie zu sein.